Browser-Profile funktionieren, solange du nur eine grobe Trennung wie Arbeit versus Privat brauchst. Sie werden unhandlich, wenn du mehrere Clients, mehrere Postfächer oder mehrere Konten desselben Dienstes verwaltest. Die komplette Browser-Identität zu wechseln ist schwerfällig, private Fenster sind wegwerfbar, und man verliert leicht den Überblick, wo man eigentlich gerade arbeitet.
Darum suchen viele irgendwann nach einer stärker desktop-förmigen Lösung. Das eigentliche Bedürfnis lautet meist nicht “mehr Tabs”, sondern eine sauberere Art, Sitzungen getrennt zu halten, klar zu beschriften und zwischen ihnen zu wechseln, ohne stündlich den gesamten Kontext neu aufzubauen.